Gugalea – Ein Ort der Erinnerung und Reflexion

Gugalea – Ein Ort der Erinnerung und Reflexion

Inmitten der Stille des Waldes setzt Leopold Hackl-Lehner (KaA) mit der Installation „Gugalea – Spiegel der Seelen“ ein Zeichen des Gedenkens. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Ewa Hanushevsky, die Porträts („Köpfe“) auf LKW-Planen beisteuert, wird eine ehemalige Hinrichtungsstätte transformiert. Das Projekt nutzt die transformative Kraft der Kunst, um einen Raum für Heilung, Reflexion und Dialog zu schaffen.

Der Text zur Installation erläutert die tiefere Bedeutung des Ortes:

„Gugalea, die Hinrichtungsstätte, wird zum zentralen Punkt dieser Installation. Es ist ein Ort, der sowohl Schrecken als auch die Möglichkeit zur Heilung und Auseinandersetzung mit der Geschichte symbolisiert. Durch die Kunst wird Gugalea zu einem Raum des Gedenkens, der Reflexion und des Dialoges. […] In der Stille des Waldes, mit dem Blick der Köpfe zur Richtstätte, wird der Betrachter dazu angeregt, über die Bedeutung von Leben, Tod und die Verantwortung der Gegenwart nachzudenken.“

Durch das Zusammenspiel von Spiegelungen und den blickenden Porträts wird die Vergangenheit in die Gegenwart geholt. Das Projekt soll die Erinnerung wachhalten und gleichzeitig einen Raum für Hoffnung und gesellschaftliche Veränderung eröffnen